ie Geschichte dieses Objektes ist mit dem daneben fliessenden Flüßchen Hommel verbunden. Bereits unter der Herrschaft des Kreuzritterordens gab es Versuche, die Hommel wirtschaftlich zu nutzen. Deswegen wurden an ihrem Ufer einige Wassermühlen gebaut. Eine von ihnen ist am Rande des Vogelsanges gelegen, umgeben von Sträuchern und deswegen auch die Strauchmühle genannt.
us dem Privileg, das die Stadt Elbing 1246, d.h. neun Jahre nach der Stadtgründung, erhielt, ergibt sich, das die Strauchmühle, die dem Orden gehörte, damals schon im Betrieb war. Erst 1457, nachdem die Stadtherren dem König Kazimierz Jagiellonczyk Treue geschworen hatten, schenkte dieser der Stadt alle Wassermühlen, die sich in der Umgebung befanden.
Historische Überlieferungen belegen, dass am 8. Februar 1806 Gottfried August Abbeg die Pacht der Strauchmühle auf Lebenszeit für 6233 Taller 30 Groschen kaufte. G.A. Abbeg war eine wichtige und verdiente Persönlichkeit Elbings - ein Ratskommissar, geheimer Handelsrat und Konsul in Sankt Petersburg.
 rsprünglich bestand die Strauchmühle aus einem Gebäude im Skelettkonstruktion aus Eiche (heute das Restaurant) mit Flußkanal an der Südwand und mit einem Mühlrad. Erst im 19.Jh. wurde aus Backstein der südliche Teil mit "Müllerhaus" gebaut (heute das Hotel), wobei das Mühlrad in eine Wasserturbine umgewandelt wurde. Letztendlich, 1908 wurde ein Nebengebäude errichtet, das die Erweiterung des bis heute erhaltenen Mühlenkomplexes abschloss, worüber uns eine aus Sandstein, in die Wand eingemauerte Unterschrift informiert.
Es wird angenommen, das bald nach dem Tod von Abbeg, 1816, die Strauchmühle sich im Besitz von Friedrich David Lickfett und Julius Lickfett befand, die das Unternehmen "Handlung D. Lickfett & Co" führten, welche sich mit dem Handel von Mühlenerzeugnissen beschäftigte. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass Friedrich David Lickfett gleichzeitig ein langjähriger stellvertretender Konsul der Netherlanden in Elbing war.
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ie Strauchmühle blieb in ihrem Besitz bis 1881. Danach erscheint der Name der Familie Jochem und bis 1945 bleibt die Mühle in ihren Händen. Die Mühle überstand die Kriegswirren in gutem Zustand und nach dem Krieg wurde sie vom polnischen Staat übernommen. Bis mitte der 60er war sie immernoch gemäß ihrer ursprünglichen Bestimmung genutzt - als Getreidemühle und Silo.
nde der 80er wurde das Objekt verlassen. 1991 wurde der Wassermühlenkomplex ins Denkmalregister eingetragen.
1994, infolge eines Brandes, wurde die Mühle fast vollständig zerstört. Das Hauptgebäude verlor sein Dach und alle Zwischendecken. Es blieben nur verbrannte Teile der Holzpfeiler, es entstanden zahlreiche Risse in den Wänden, es fehlten viele Backsteine, die Wände waren sehr feucht, Zugstangen, die die Außenmauern zusammenhielten, zerbarsten und rosteten.
n diesem Zustand übernahm das Gebäude 1996 "PROZAMECH ein Unternehmen für Modernisierung und Instandsetzung", der die Mühe auf sich nahm, die Mühle wiederaufzubauen und sie an Hotel- und Gastronomiezwecke anzupassen. Die Arbeiten dauerten sieben Jahre. Im Oktober 2003 wurde das 3-Sterne-Hotel "Mühle" den Gästen zur Benutzung freigegeben.
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